Latenz bei der Xbox Series X

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  • Latenz bezeichnet die Zeit, die ein Signal von einem Punkt bis zum nächsten benötigt.
  • Im Falle von Videospielen etwa die Zeitspanne zwischen einer Eingabe auf euren Xbox-Controller und der Umsetzung im Spiel.
  • Kurz gesagt: Je geringer die Latenz, desto besser für euer Spielerlebnis.
  • Zockt ihr gerne kompetitive oder besonders schnelle Spiele.
  • Dann zählt jede Millisekunde.
  • Denn eine hohe oder niedrige Latenz macht gerne mal den Unterschied zwischen perfekt platziertem Treffer oder einem Schuss in den Ofen – und letztlich zwischen Sieg oder Niederlage.

Controller

  • Fangen wir mit den Verbesserungen dort an, wo ihr sie in der Hand haltet: am neuen Xbox-Controller.
  • Frühere Modelle besaßen eine Latenz von 8 Millisekunden.
  • Das bedeutet konkret: Alle 8 Millisekunden wurden eure Eingaben dieser Zeitspanne gesammelt an die Konsole gesendet.
  • Auf Xbox Series X reduziert sich die Latenz auf bis zu … NUR NOCH 2 Millisekunden.
  • Mit neuen Tricks wie etwa dem Dynamic Latency Input! Die früheren Controller-Modelle „sampelten“ wie gesagt erst alle Eingaben und sendeten sie dann alle 8 Millisekunden als Paket an das System.
  • Das garantierte gute Ergebnisse im Wireless-Betrieb und verringerte den Energieverbrauch.
  • Aber, es geht noch besser! Der neue Xbox-Controller sampelt die Eingaben weiterhin, schickt sie aber los, kurz bevor sie vom System benötigt werden.
  • Diese „Direktverbindung“ nennt man „Direct Latency Input“ oder auch kurz DLI.

Bild

  • Beispielsweise können sie nun Latenzen Bild für Bild überwachen und entsprechend anpassen.
  • Die Xbox Series X unterstützt eine Bildrate von 120 Frames pro Sekunde – das beudeutet, dass eure Eingaben bis zu 120 mal innerhalb einer Sekunde abgefragt werden.
  • Zuvor schafften die meisten Titel gerade einmal 60 Bilder pro Sekunde.
  • Allein dadurch können Spiele ihre Latenz halbieren.
  • Das sorgt für noch direktere Eingaben und eine flüssige und intuitive Spielerfahrung.

HDMI 2.1 & Kabel

  • Allerdings hängt Latenz auch mit der Verbindung zwischen Bildschirm und Konsole zusammen.
  • Das Ergebnis dieser Kooperation: HDMI 2.1 – der neue Standard für alle TV-Verbindungen.
  • Im Lieferumfang der Xbox Series X befindet sich deshalb auch ein Ultra-High-Speed-HDMI-2.1-Kabel.
  • HDMI 2.1 unterstützt eine Bildfrequenz von 120 Hz bei 4K.
  • Dadurch reduziert sich die Frame-Übertragungszeit von 16,6 auf 8,3 Millisekunden – ohne Qualitätsverlust bei der Bildschirmauflösung.
  • Variable Refresh Rate, kurz VRR, oder auf Deutsch „Variable Aktualisierungsrate“ gleicht die Bildrate eures Fernsehers mit der der Xbox Series X an, so dass sie beispielsweise beide 120 Bilder pro Sekunde anzeigen.
  • Das verringert erneut die Latenz und verhindert zudem auf 120-Hz-Fernsehern unschönes „Tearing“.
  • Damit ihr diese Neuerungen so komfortabel wie möglich genießen könnt, unterstützt Xbox Series X auch den Automatic-Low-Latency-Mode – kurz ALLM.
  • Bedeutet: Sofern euer TV diesen besitzt, schaltet er automatisch in den Game-Modus um.
Spielekonsolen

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